Politische Kinderzeichnung. Graphische Gewaltdokumentation und ihre Erforschung vom Spanischen Bürgerkrieg bis zur "Flüchtlingskrise". - Tagung, 11.-12. Mai 2017, Marburg

 

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NEU! Dr. Christian Driesen musste seine Teilnahme leider kurzfristig absagen. An seiner Stelle spricht Manuel Fabritz (Zürcher Hochschule der Künste) über "Performative Räume in Zeichnungen der 'Buchenwaldkinder'".

Als Dokumentation politischer Ereignisse begleitet die Kinderzeichnung dei Moderne und ihre global wirksamen Konflikte. Gleichwohl ist dieser Bilderkreis einer vergleichenden Untersuchung bisher nicht unterzogen worden.

Politische Kinderzeichnung Tagung

Abdullah (10 Jahre), Schlauchboot mit Geflüchteten auf offenem Meer, Zeichnung (Ausschnitt), in: Dieter Mammel (Hg.), Zeig mir, woher Du kommst, Kat. Berlin, Dreieich 2016, o.Z.

 

Die internationale Tagung widmet sich den bild- und ideengeschichtlichen Entstehungszusammenhängen der Politischen Kinderzeichnung interdisziplinär. Die Veranstaltung führt außerdem Theorie und Praxis zusammen und diskutiert methodische Grundlagen der Arbeit mit Zeichnungen in Psychotherapien für traumatisierte Geflüchtetenkinder.

Mit Tatjana Dietz (Frankfurt/M.), Manuel Fabritz (Zürich), Iris Helbing M.A. (Meiningen), Dr. Sarah Kass (Paderborn), Prof. Dr. Christiane Lange-Küttner (London), Dr. Anna Lehninger (Zürich), Dieter Mammel (Berlin), Dr. Jörg Probst (Marburg), Prof. Dr. Stefan Reichelt (Bonn), Dr. Christian Roith (Almeria) und Dr. Anne Zahn (Freiburg).

 

Veranstaltungsort: Philipps Universität Marburg - PhilFak, K-Bereich - Raum K/00025 - Wilhelm-Röpke-Str. 6K - 35032 Marburg

 



    

 

 


 

 

 

Anläßlich des 8. Mai, dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg, lädt der Arbeitskreis "Gegen das Vergessen" zu einer Vortragsveranstaltung ein:

"Kinderzeichnungen aus Theresienstadt - ein neuer Zugang zur Erinnerungskultur"

Referentin:  Dr. Sarah Kass, Paderborn

Zur Zeit des Nationalsozialisums diente Theresienstadt (in der Nähe von Prag) für mehr als 140.000 Menschen als Ghetto, 15.000 davon waren Kinder.
Die Zeichnungen, die sie in Theresienstadt angefertigt haben, sind für viele von Ihnen das einzige, was heute noch an sie erinnert.

Die Veranstaltung findet statt am 13.05.2017, 16.00 Uhr im Technikum Lage, Lange Straße 124, Raum 104.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Programm-FLYER (hier klicken)

 

 

 


 

 

 

 

„Kinderzeichnungen aus Theresienstadt

– ein neuer Zugang zur Erinnerungskultur“


Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Paderborn
organisiert für Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr im Raum C4.208 einen Vortrag über „Kinderzeichnungen aus Theresienstadt – ein neuer Zugang zur Erinnerungskultur“.

Vortrag 20. Mai 2015
Zur Zeit des Nationalsozialismus diente Theresienstadt (Nähe von Prag) für mehr als 140.000 Menschen als Ghetto. Unter diesen Menschen in Theresienstadt waren 15.000 Kinder. Ihre Zeichnungen, die sie dort angefertigt haben, sind für viele von ihnen das Einzige, was heute noch an sie erinnert. Erwartet man bei den Kinderzeichnungen aus Theresienstadt, dass sich das grausame Leben im Ghetto in den Zeichnungen widerspiegelt, so irrt man sich.

Unsere Referentin Dr. Sarah Kass (Diplompädagogin) schloss im Frühjahr 2013 an der Universität Paderborn ihre Dissertation im Bereich der Erinnerungskultur (Thema: "Kinderzeichnungen aus Theresienstadt") erfolgreich ab.

Zeynel Sahin,
AStA-Referent für Politische Aufklärung & Interkulturalität

AStA Universität Paderborn


 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn e.V.

http://www.gcjz-paderborn.de